{"id":107173,"date":"2022-09-08T10:53:48","date_gmt":"2022-09-08T09:53:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.maxqda.de\/blogpost\/\/"},"modified":"2022-09-08T14:12:35","modified_gmt":"2022-09-08T13:12:35","slug":"thematische-analyse-in-7-schritten-mit-maxqda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/blogpost\/thematische-analyse-in-7-schritten-mit-maxqda","title":{"rendered":"Thematische Analyse in 7 Schritten mit MAXQDA"},"content":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/QTT-Instagram-Post-Facebook-Post-1100-\u00d7-628-px-Blog-Graphic-Banner-Landscape1.png\"><img decoding=\"async\"  data-headline=\"Group Discussion\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/QTT-Instagram-Post-Facebook-Post-1100-\u00d7-628-px-Blog-Graphic-Banner-Landscape1.png\"  class=\"aligncenter size-full wp-image-108811\" \/><\/a>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Die Analyse einer gro\u00dfen Menge an qualitativen Daten kann auf den ersten Blick \u00fcberw\u00e4ltigend wirken: Ein Notizbuch voller Feldnotizen, stundenlange Gespr\u00e4che mit vielen verschiedenen Personen und Beobachtungen, die geordnet und gesichtet werden m\u00fcssen. Wie kann es Forschenden gelingen, sich einen \u00dcberblick \u00fcber die Daten zu verschaffen und jene Inhalte herauszufiltern, die wesentlich f\u00fcr die Beantwortung der Forschungsfragen sind? Die thematische Analyse ist eine M\u00f6glichkeit, dies zu erreichen.<\/p>\r\n\r\n<h4>Das Forschungsprojekt<\/h4>\r\n<p> In diesem Blogbeitrag wird die Methode der thematischen Analyse anhand eines Forschungsbeispiels aus dem Bereich der Sozialen Arbeit diskutiert. In einem Forschungsprojekt zum Thema Digitalisierung der Arbeitswelt f\u00fchrten wir unter anderem acht Gruppendiskussionen im Feld der Sozialen Arbeit durch (Klinger, Mayr, Sackl-Sharif 2022). Im Fokus der Gruppendiskussionen stand die Frage, wie die Digitalisierung der Handlungspraxis aus der Sicht von Fachkr\u00e4ften wahrgenommen und bewertet wird. F\u00fcr die Analyse der Gruppendiskussion entschieden wir uns f\u00fcr einen zweistufigen Analyseprozess, den wir computergest\u00fctzt mit MAXQDA durchf\u00fchrten.<\/p>\r\n\r\n\t\r\n<div class=\"panel\">\r\n\r\n<div class=\"table-of-contents\">\r\n  <span class=\"toc-headline\">Inhalt<\/span>\r\n  <span class=\"toggle-toc\"><\/span>\r\n  <ul>\r\n    <li><a href=\"#ex1\">\u00dcberblick \u00fcber die Auswertungsstrategie<\/a><\/li>\r\n    <li><a href=\"#ex2\">Phase 1: Thematische Analyse nach Schmidt (2013)<\/a>\r\n      <ul>\r\n        <li><a href=\"#ex21\">Schritt 1: Materialorientierte Bildung von Auswertungskategorien<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"#ex22\">Schritt 2: Erstellung eines Codierleitfadens<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"#ex23\">Schritt 3: Codieren des Materials<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"#ex24\">Schritt 4: Quantifizierende Material\u00fcbersicht<\/a><\/li>\r\n\t\t<li><a href=\"#ex25\">Schritt 5: Feinanalyse<\/a><\/li>\r\n      <\/ul>\r\n    <\/li>\r\n    <li><a href=\"#ex3\">Phase 2: Thematische Analyse nach Flick (2012)<\/a><\/li>\r\n\t<ul>\r\n\t<li><a href=\"#ex31\">Schritt 1: Einzelfallbeschreibungen<\/a><\/li>\r\n\t<li><a href=\"#ex32\">Schritt 2: Fall\u00fcbergreifende Analyse<\/a><\/li>\r\n    <li><a href=\"#ex4\">Fazit<\/a><\/li>\r\n  <\/ul>\r\n  <\/div>\r\n  <\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 id=\"ex1\">\u00dcberblick \u00fcber die Auswertungsstrategie<\/h3>\r\n\r\n<p>Phase 1 \u2013 Thematische Analyse nach Schmidt (2013) Um einen \u00dcberblick \u00fcber das Material zu bekommen, arbeiteten wir in einer ersten Phase mit der (deduktiven) thematischen Analyse nach Christiane Schmidt (2013). Diese Auswertungsstrategie basiert auf bereits vorhandenen Theorien und zielt darauf ab, wesentliche Themen im Material fallbezogen zu beschreiben und in einer quantifizierenden Material\u00fcbersicht zusammenzufassen (Kuckartz 2010). Diese Methode eignet sich daher bestens f\u00fcr Studien mit viel Datenmaterial.<\/p>\r\n<p>Phase 2 \u2013 Thematische Analyse nach Flick (2012): Auf Basis der quantifizierenden Material\u00fcbersicht w\u00e4hlten wir f\u00fcr die zweite Analysephase vier maximal unterschiedliche Gruppendiskussionen aus und analysierten und verglichen diese auf Basis der (induktiven) thematischen Analysestrategie nach Uwe Flick (2012, S. 402-409). Diese Methode eignet sich f\u00fcr eine Detailanalyse von wenigen F\u00e4llen. In diesem Blog-Beitrag werden die einzelnen Schritte der thematischen Analyse nach Schmidt (2013) und der thematischen Analyse nach Flick (2012) vorgestellt. Bei jedem Schritt wird auf die verwendeten MAXQDA-Tools eingegangen, wobei die konkrete Vorgehensweise mit Screenshots im Detail gezeigt wird.<\/p>\r\n<h3 id=\"ex2\">Phase 1: Thematische Analyse nach Schmidt (2013)<\/h3>\r\n<h4 id=\"ex21\">Schritt 1: Materialorientierte Bildung von Auswertungskategorien<\/h4>\r\n<p>Dreh- und Angelpunkt der thematischen Analyse nach Schmidt (2013) ist die Entwicklung der Auswertungskategorien, die zeitgleich mit dem Erstellen von Interview- oder Gruppendiskussionsleitf\u00e4den erfolgt. Erhebungs- und Auswertungsinstrumente sind somit eng verzahnt und basieren auf Fragestellungen, die theoriegeleitet erarbeitet werden.<\/p>\r\n<p>Die Auswertungskategorien werden in einer intensiven Auseinandersetzung mit bereits vorhandenen Theorien und empirischen Erkenntnissen zum Forschungsgegenstand in einem mehrstufigen Prozess entwickelt. Wir nutzten hierf\u00fcr die M\u00f6glichkeit von MAXQDA, theoretische und empirische Literatur gleich direkt mit den zu entwickelten Kategorien zu verkn\u00fcpfen. Die wichtigsten Texte integrierten wir im Fenster \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/die-oberflaeche\/kontextmenues-symbolleiste-liste-der-dokumente\">Liste der Dokumente<\/a>\u201c und gruppierten theoretische Texte und empirische Texte zu je eigenen \u201eDokumentgruppen\u201c (s. Abbildung 1). Die wesentlichen Passagen der Texte filterten wir im Prozess der Entwicklung unseres Kategoriensystems heraus und verbanden diese zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt direkt mit unserem empirischen Material, indem wir dieselben <a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/schnelleinstieg\/daten-codieren\">Codes<\/a> f\u00fcr unser empirisches und theoretisches Material nutzten.<\/p>\r\n\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abb1_Liste-der-Dokumente.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-1-Literatur-und-empirisches-Material-in-der-Liste-der-Dokumente.png\" alt=\"Thematische Analyse: Literatur und empirisches Material in der Liste der Dokumente\" data-headline=\"Literatur und empirisches Material in der Liste der Dokumente\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 1: Literatur und empirisches Material in der Liste der Dokumente<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dar\u00fcber hinaus existieren in MAXQDA <a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/dokumente\/bibliographische-daten-endnote-co\">Verkn\u00fcpfungsm\u00f6glichkeiten zu unterschiedlichen Literaturdatenbanken<\/a>. Diese befinden sich im Reiter \u201eImport\u201c des Hauptmen\u00fcs und k\u00f6nnen f\u00fcr die deduktive thematische Analyse ebenfalls hilfreich sein.<\/p>\r\n<h4 id=\"ex22\">Schritt 2: Erstellung eines Codierleitfadens<\/h4>\r\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt der thematischen Analyse nach Schmidt (2013) werden die Auswertungskategorien in das Fenster \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/04-codes\/die-liste-der-codes\">Liste der Codes<\/a>\u201c integriert (s. Abbildung 2). Ganz im Sinne des qualitativen Prinzips der Offenheit, werden die aus der Literatur entwickelten Auswertungskategorien von Schmidt zu diesem Zeitpunkt noch als \u201aEntw\u00fcrfe\u2018 bezeichnet. Erst durch das Einbeziehen des eigenen Materials werden die deduktiv erstellten Kategorienentw\u00fcrfe verfeinert und zu Haupt- und Subkategorien weiterentwickelt.<\/p>\r\n<p>In dieser Phase erfolgt auch die exakte Beschreibung der einzelnen Kategorien in Form eines Codierleitfadens. Wir setzten dies in MAXQDA mit der Funktion \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/memos\/code-memos-in-der-liste-der-codes-erstellen\">Code-Memo<\/a>\u201c beim Erstellen unserer zehn Hauptkategorien um. Die Beschreibungen sind dann in Form von Post-its direkt im Fenster \u201eListe der Codes\u201c ersichtlich und k\u00f6nnen mit einem Doppelklick auf die linke Maustaste jederzeit bearbeitet und aktualisiert werden (s. Abbildung 2).<\/p>\r\n\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-2-Liste-der-Codes.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-2-Liste-der-Codes.png\" alt=\"Thematische Analyse: Liste der Codes\" data-headline=\"Liste der Codes\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 2: Liste der Codes<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mit der Funktion \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/reports\/codebuch-mit-kategoriendefinitionen-erstellen\">Codebuch<\/a>\u201c, die sich im Reiter \u201eReports\u201c des Hauptmen\u00fcs befindet, ist es au\u00dferdem m\u00f6glich, einen Codierleitfaden auf Basis der Code-Memos zu erstellen und beispielsweise in Form einer Word-Datei zu<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/reports\/export-und-import\"> exportieren<\/a>. Der Codierleitfaden kann so auf einfache Art und Weise in den Anhang von Forschungsberichten integriert werden.<\/p>\r\n<p>Um zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/visual-tools\">Visual Tools<\/a>\u201c verwenden zu k\u00f6nnen, nutzen wir au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit, jeder Kategorie eine eigene Farbcodierung zu geben. Im Fenster \u201eListe der Codes\u201c werden die Farben der Kategorien in Form kleiner Punkte vor der Bezeichnung der Kategorien angezeigt (s. Abbildung 2). Die Farben werden au\u00dferdem auch im Fenster \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/die-oberflaeche\/kontextmenues-symbolleiste-dokument-browser\">Dokument-Browser<\/a>\u201c \u00fcbernommen und sind bei den codierten Segmenten in Form eines Codierstreifens sichtbar (s. Abbildung 3).<\/p>\r\n<p>Es kommt schlie\u00dflich zu einem Praxistest des Codierleitfadens. Wir codierten zwei Gruppendiskussionen und adaptierten den Codierleitfaden bzw. die Code-Memos noch einmal, bevor wir das gesamte Material codierten.<\/p>\r\n<h4 id=\"ex23\">Schritt 3: Codieren des Materials<\/h4>\r\n<p>Auf Basis des Codierleitfadens identifizierten wir im n\u00e4chsten Schritt pro Gruppendiskussion jene Passage, die explizit oder implizit Informationen zu einer unserer Kategorie enthielten. Die thematische Auswertung nach Schmidt (2013) sieht hierbei vor, dass die codierten Segmente nach ihrer Relevanz f\u00fcr die jeweilige Kategorie geordnet werden, um die Gruppendiskussionen im Hinblick auf dominante Inhalte vergleichen zu k\u00f6nnen und die Informationsdichte zu reduzieren. Dies ist in MAXQDA mittels Gewichtung m\u00f6glich. Das <a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/codes-und-codieren\/relevanzscores-codieren-mit-gewichtung\">Gewicht einer Codierung<\/a> kann beispielsweise im Fenster \u201eDokument-Browser\u201c durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf einen Codierstreifen ge\u00e4ndert werden (s. Abbildung 3). Im weiteren Analyseprozess k\u00f6nnen f\u00fcr einzelne Auswertungsschritte mit dem Tool \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/segment-suche\/die-funktionen-der-komplexen-segment-suche\">Segmentsuche<\/a>\u201c im Reiter \u201eAnalyse\u201c des Hauptmen\u00fcs nur jene codierten Segmente mit einem hohen Gewicht ausgew\u00e4hlt und analysiert werden.<\/p>\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-3-Codierstreifen-und-Gewicht-aendern-im-Fenster-Dokument-Browser.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-3-Codierstreifen-und-Gewicht-aendern-im-Fenster-Dokument-Browser.png\" alt=\"Thematische Analyse: Codierstreifen und Gewicht \u00e4ndern im Dokument Browser\" data-headline=\"Codierstreifen und Gewicht \u00e4ndern im Dokument Browser\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 3: Codierstreifen und Gewicht \u00e4ndern im Dokument Browser<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n<p>Analyseverfahren, die auf vorab entwickelten Analysekriterien beruhen, umfassen oftmals komplexe Kategoriensysteme mit zahlreichen Haupt- und Subkategorien. Das Arbeiten mit den beiden Tools \u201eCodefavoriten\u201c oder \u201eTastenk\u00fcrzel f\u00fcr Codes\u201c, die sich beide im Reiter \u201eCodes\u201c des Hauptmen\u00fcs befinden, trugen bei uns dazu bei, den Codierprozess zu vereinfachen und \u00fcbersichtlicher zu gestalten (s. Abbildung 4). In das Fenster \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/codes-und-codieren\/weitere-codiervarianten\">Codefavoriten<\/a>\u201c k\u00f6nnen mittels Drag-and-Drop jene Kategorien gezogen werden, die im jeweiligen Codiervorgang im Zentrum stehen. In unserem Projekt befanden sich im Fenster \u201eCodefavoriten\u201c immer eine Hauptkategorie und alle dazugeh\u00f6rigen Subkategorien. Im Fenster \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/technische-daten-und-informationen\/tastenkuerzel\">Tastenk\u00fcrzel f\u00fcr Codes<\/a>\u201c k\u00f6nnen den ausgew\u00e4hlten Codes Tastenk\u00fcrzel zugeordnet werden. <\/p> <p>Wir verkn\u00fcpften die ausgew\u00e4hlten Codes in chronologischer Reihenfolge mit den m\u00f6glichen Tastenk\u00fcrzel, d.h. der erste Code im Fenster \u201eCode-Favorit\u201c erhielt das Tastenk\u00fcrzel \u201eStrg + 1\u201c, der zweite Code das Tastenk\u00fcrzel \u201eStrg + 2\u201c etc. Nach der Zuordnung der Tastenk\u00fcrzel schlossen wir das Fenster \u201eTastenk\u00fcrzel f\u00fcr Codes\u201c, lie\u00dfen aber das Fenster \u201eCodefavoriten\u201c als f\u00fcnftes, zus\u00e4tzliches Fenster offen, um die Reihenfolge der Tastenk\u00fcrzel w\u00e4hrend des Codierens nicht aus den Augen zu verlieren.<\/p>\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-4-Codefavoriten-und-Tastenkuerzel-fuer-Codes.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-4-Codefavoriten-und-Tastenkuerzel-fuer-Codes.png\" alt=\"Thematische Analyse: Codefavoriten und Tastenk\u00fcrzel f\u00fcr Codes\" data-headline=\"Abbildung 4: Codefavoriten und Tastenk\u00fcrzel f\u00fcr Codes\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 4: Codefavoriten und Tastenk\u00fcrzel f\u00fcr Codes<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n<h4 id=\"ex24\">Schritt 4: Quantifizierende Material\u00fcbersicht<\/h4>\r\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt stellten wir die Ergebnisse in einer tabellarischen \u00dcbersicht pro Kategorie dar, wobei Schmidt (2013: 454) hier eine \u201equantifizierende Zusammenstellung der Ergebnisse\u201c vorsieht. Dies f\u00fchrten wir mit Hilfe des Tools \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/summary-grid\/die-uebersicht-summarys\">Summary Grid<\/a>\u201c durch, das sich im Reiter \u201eAnalyse\u201c des Hauptmen\u00fcs befindet. Im \u201eSummary Grid\u201c werden in einer Code-Matrix-Tabelle (s. Abbildung 5) auf der Y-Achse alle Kategorien des Projekts und auf der X-Achse die Gruppendiskussionen aufgelistet. Blaue K\u00e4stchen zeigen an, ob das jeweilige Thema in der Gruppendiskussion diskutiert wurde oder nicht. <\/p> <p>Mit einem Klick auf ein blaues K\u00e4stchen werden in der Spalte \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/segment-suche\/uebersicht-codings-durch-die-segmente-blaettern\">Codierte Segmente<\/a>\u201c alle codierten Segmente pro Kategorie und pro Gruppendiskussion aufgelistet. In der Spalte \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/summary-grid\/summary-tabellen\">Summary<\/a>\u201c k\u00f6nnen schlie\u00dflich die Zusammenfassungen verfasst werden. Sobald in die Summary-Spalte Zusammenfassungen geschrieben werden, erhalten die blauen K\u00e4stchen einen gr\u00fcnen Hintergrund. Dies erleichtert es, den \u00dcberblick \u00fcber diesen Analyseschritt zu bewahren.<\/p>\r\n\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-5-Summary-Grid.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-5-Summary-Grid.png\" alt=\"Thematische Analyse: Codefavoriten und Tastenk\u00fcrzel f\u00fcr Codes\" data-headline=\"Abbildung 5: Summary Grid\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 5: Summary Grid<\/em><\/p>\r\n\r\n<p>Nachdem wir im \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/summary-grid\/die-idee-hinter-dem-summary-grid\">Summary Grid<\/a>\u201c die codierten Segmente pro Gruppendiskussion und pro Kategorie paraphrasiert und zusammengefasst hatten, speicherten wir unsere Zusammenfassung als \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/summary-grid\/die-uebersicht-summarys\">\u00dcbersicht Summary<\/a>\u201c ab. Dieses Tool befindet sich ebenfalls im Reiter \u201eAnalyse\u201c des Hauptmen\u00fcs, kann aber auch in der Kopfleiste direkt im \u201eSummary Grid\u201c angesteuert werden.<\/p>\r\n<p>In einem n\u00e4chsten Schritt b\u00fcndelten wir die wichtigsten Kategorien zu vier Themenbereichen: 1) Digitalisierungsverst\u00e4ndnis, 2) Digitalisierung der Handlungspraxis, 3) IT-Infrastruktur, 4) Digitale Transformation in der Organisation. Hierf\u00fcr kombinierten wir jene Kategorien, die sich in unserem Analyseprozess als zentral f\u00fcr die Bewertung digitaler Transformationsprozesse aus der Sicht von Fachkr\u00e4ften herausstellten. Diese vier Themenbereiche waren die Grundlage f\u00fcr das Erstellen einer quantifizierenden Material\u00fcbersicht. <\/p> <p>Pro Themenbereich definierten wir ein Kontinuum mit einem positiven und einem negativen Endpunkt und analysierten anschlie\u00dfend, ob die Themen von den Diskutierenden pro Gruppendiskussion positiv (+), neutral bzw. sowohl positiv als auch negativ (~) oder negativ (-) wahrgenommen und bewertet wurden. Die quantifizierende Material\u00fcbersicht erstellten wir schlie\u00dflich mit Hilfe einer zweiten Summary Tabelle, in der wir unsere Einordnungen auf dem jeweiligen Kontinuum vermerkten (s. Abbildung 6).<\/p>\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-6-Summary-Tabelle-Quantifizierende-Materialuebersicht.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-6-Summary-Tabelle-Quantifizierende-Materialuebersicht.png\" alt=\"Summary Tabelle \/ Quantifizierende Material\u00fcbersicht\" data-headline=\"\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 6: Summary Tabelle \/ Quantifizierende Material\u00fcbersicht<\/em><\/p>\r\n\r\n<h4 id=\"ex25\">Schritt 5: Feinanalyse<\/h4>\r\n<p>Als letzten Schritt schl\u00e4gt Schmidt (2013) in ihrer thematischen Analyse eine Feinanalyse von kontrastierenden F\u00e4llen vor. Auf Basis der quantifizierenden Material\u00fcbersicht w\u00e4hlten wir f\u00fcr diesen Schritt vier Gruppendiskussionen aus, die sich hinsichtlich der Verortung auf den vier Kontinuen maximal voneinander unterschieden. Einen konkreten Vorschlag f\u00fcr eine Analysetechnik macht Schmidt in diesem Zusammenhang allerdings nicht. Je nach Untersuchungsgegenstand, Forschungsinteressen und Interpretationstradition der Forschenden eignen sich hier aus ihrer Sicht andere Techniken. Wir entschieden uns daf\u00fcr, die zweite Analysephase in Anlehnung an das thematische Analyse nach Uwe Flick (2012) durchzuf\u00fchren, da diese Technik sowohl auf die Besonderheiten der ausgew\u00e4hlten F\u00e4lle, aber auch auf deren Vergleichbarkeit und Kontrastierung abzielt.<\/p>\r\n<h3 id=\"ex3\">Phase 2: Thematische Analyse nach Flick (2012)<\/h3>\r\n<h4 id=\"ex31\"><h4>Schritt 1: Einzelfallbeschreibungen<\/h4>\r\n<p>Unsere Feinanalyse umfasst \u2013 angelehnt an die thematische Analyse nach Flick (2012) \u2013 zwei Analyseschritte. In einem ersten Schritt verfassten wir Einzelfallbeschreibung zu den vier ausgew\u00e4hlten Gruppendiskussionen, die einerseits die wesentlichen Informationen zu den Teilnehmenden, andererseits Besonderheiten und die zentralen Themen f\u00fcr die Beantwortung unserer Forschungsfragen umfassten.<\/p>\r\n<p>Da wir bereits in der ersten Analysephase mittels \u201eSummary Grid\u201c die wichtigsten Inhalte zu unseren zehn Auswertungskategorien zusammengefasst hatten, konnten wir in der zweiten Analysephase darauf zur\u00fcckgreifen. Wir aktivierten die vier relevanten Gruppendiskussionen und erstellten eine neue \u201eSummary Tabelle\u201c, die alle wesentlichen Zusammenfassungen f\u00fcr unsere Einzelfallbeschreibungen beinhaltete.<\/p>\r\n<p>Um zu sehen, welche Themen pro Gruppendiskussion in Relation zu den anderen Themen h\u00e4ufiger bzw. weniger h\u00e4ufig diskutiert wurden, arbeiteten wir mit dem \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/visual-tools\/code-matrix-browser\">Code-Matrix-Browser<\/a>\u201c, der sich im Reiter \u201eVisual Tools\u201c des Hauptmen\u00fcs befindet (s. Abbildung 7). Die Symbolgr\u00f6\u00dfe berechneten wir hierf\u00fcr mit Bezug auf die Spalte, um die Verteilung der Themen pro Gruppendiskussion zu sehen und dadurch f\u00fcr die Einzelfallbeschreibungen wichtige Hinweise zu erhalten.<\/p>\r\n\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-7-Code-Matrix-Browser.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-7-Code-Matrix-Browser.png\" alt=\"Thematische Analyse: Code-Matrix-Browser\" data-headline=\"Code-Matrix-Browser\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 7: Code-Matrix-Browser<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n<em>Anmerkung: Die Berechnung der Symbolgr\u00f6\u00dfe bezieht sich auf die Spalte.<\/em>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<h4 id=\"ex32\">Schritt 2: Fall\u00fcbergreifende Analyse<\/h4>\r\n<p>In einem zweiten Schritt wurden in einer fall\u00fcbergreifenden Analyse Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den F\u00e4llen erarbeitet. In diesem Zusammenhang arbeiteten wir mit der \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/mixed-methods\/interaktive-segmentmatrix\">Interaktiven Segmentmatrix<\/a>\u201c, die im Reiter \u201eMixed Methods\u201c des Hauptmen\u00fcs ge\u00f6ffnet werden kann. Zus\u00e4tzlich zu unseren Zusammenfassungen im \u201eSummary Grid\u201c war es somit m\u00f6glich, alle codierten Segmente pro Kategorie im Vergleich zu lesen (s. Abbildung 8). Durch diese Vorgehensweise konnten wir bei der Konstatierung der Gruppendiskussionen in die Tiefe gehen und gleichzeitig w\u00f6rtliche Zitate f\u00fcr unsere Berichte und wissenschaftlichen Publikationen ausw\u00e4hlen.<\/p>\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-8-Interaktive-Segment-Matrix.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-8-Interaktive-Segment-Matrix.png\" alt=\"Thematische Analyse: Interaktive Segment-Matrix\" data-headline=\"Abbildung 8: Interaktive Segment-Matrix\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 8: Interaktive Segment-Matrix<\/em><\/p>\r\n\r\n<p>Zus\u00e4tzlich arbeiteten wir auch bei diesem Analyseschritt mit dem \u201eCode-Matrix-Browser\u201c (s. Abbildung 9). Die Symbolgr\u00f6\u00dfe berechneten wir hierf\u00fcr in Bezug auf die Zeile, um zu sehen, in welcher Gruppendiskussion einzelne Themen wichtiger sind als in anderen Gruppendiskussionen.<\/p>\r\n\r\n<figure><a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-9-Code-Matrix-Browser-2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-108723\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/Abbildung-9-Code-Matrix-Browser-2.png\" alt=\"Code-Matrix-Browser 2\" data-headline=\"Abbildung 9: Code-Matrix-Browser 2\" \/><\/a><\/figure>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Abbildung 9: Code-Matrix-Browser 2<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n<p><em>Anmerkung: Die Berechnung der Symbolgr\u00f6\u00dfe bezieht sich auf die Zeile.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n<h3 id=\"ex4\">Fazit<\/h3>\r\n<p>Unsere Forschungsziele konnten durch die Kombination der (deduktiven) thematischen Analyse nach Schmidt (2013) und der (induktiven) thematischen Analyse nach Flick (2012) bestens bearbeitet werden. W\u00e4hrend wir uns mit der thematischen Analyse nach Schmidt (2013) einen guten \u00dcberblick \u00fcber das Material verschaffen konnten, erarbeiteten wir mit der thematischen Analyse nach Flick (2012) wesentliche Details.<\/p>\r\n<p>Durch die Arbeit mit der Software MAXQDA war es m\u00f6glich, unsere beiden Analyseschritte in der Forschungspraxis gut zu verbinden, was nicht nur erkenntnistheoretische, sondern auch praktische Vorteile mit sich brachte. So konnten wir beispielsweise in unserer zweiten Analysephase auf Arbeitsschritte der ersten Analysephase zur\u00fcckgreifen, etwa auf unsere Zusammenfassungen mittels \u201eSummary Grid\u201c, was zu einer Zeitersparnis f\u00fchrte. Die M\u00f6glichkeit der visuellen Analyse mittels \u201e<a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/hilfe-mx20\/visual-tools\/code-matrix-browser\">Code-Matrix-Browser<\/a>\u201c lieferte uns dar\u00fcber hinaus insbesondere in der Kontrastierung unserer Einzelf\u00e4lle wertvolle Hinweise auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den F\u00e4llen, die ohne die Arbeit mit MAXQDA vermutlich verborgen geblieben w\u00e4ren.<\/p>\r\n<h4>Literatur<\/h4>\r\n\r\n<p><ul>\r\n\t<li>Flick, Uwe (2012). Qualitative Sozialforschung. Eine Einf\u00fchrung (5. Aufl.). Reinbek: Rowohlt.<\/li>\r\n\t<li>Klinger, Sabine, Mayr, Andrea &amp; Sackl-Sharif, Susanne (2022). Digitalisierung der Handlungspraxis in der Sozialen Arbeit. Kontrastierungen nach Angebotsstrukturen und Zielgruppen (69 Abs\u00e4tze). Forum Qualitative Sozialforschung \/ Forum: Qualitative Social Research, 23(2), Art. 14. <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.17169\/fqs-22.2.3851\">doi.org\/10.17169\/fqs-22.2.3851<\/a><\/li>\r\n\t<li>Kuckartz, Udo (2010). Einf\u00fchrung in die computergest\u00fctzte Analyse qualitativer Daten (3. akt. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften.<\/li>\r\n\t<li>Schmidt, Christiane (2013). Analyse von Leitfadeninterviews. In Uwe Flick, Ernst von Kardorff &amp; Ines Steinke (Hrsg.), Qualitative Forschung. Ein Handbuch (S.447-456). Berlin: Rowohlt.<\/li>\r\n<\/ul><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<h4>Zum Forschungsprojekt<\/h4>\r\n<p>Das in diesem Blog-Beitrag pr\u00e4sentierte empirische Material wurde im Rahmen des Forschungsprojektes \u201eAuswirkungen und Potenziale digitaler Mediennutzung aus der Perspektive steirischer Arbeitnehmer_innen und Arbeitgeber_innen\u201c (digi@work) im Zeitraum von 2018 bis 2020 erhoben. Das Projekt wurde vom Land Steiermark gef\u00f6rdert und an folgenden Institutionen durchgef\u00fchrt: Institut f\u00fcr Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung der Universit\u00e4t Graz, Institut f\u00fcr Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universit\u00e4t Graz, Web Literacy Lab der FH JOANNEUM \u2013 University of Applied Sciences Graz, x-samples, Know Center Graz, Arbeiterkammer Steiermark. N\u00e4here Informationen zum Projekt befinden sich auf der Website <a href=\"https:\/\/digital-at-work.uni-graz.at.\">https:\/\/digital-at-work.uni-graz.at.<\/a><\/p>\r\n<h3 style=\"margin-top: 30px;\">\u00dcber die Autorin<\/h3>\r\n<blockquote>\r\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-47121 alignleft\" src=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/wp\/wp-content\/uploads\/SusanneNeu.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><strong> Dr. Susanne Sackl-Sharif <\/strong>ist seit 2014 als <a href=\"https:\/\/www.maxqda.com\/de\/workshoptrainer\/dr-susanne-sackl-sharif\">MAXQDA-Trainerin<\/a> aktiv und Mitglied im MAXQDA Professional Trainer Network. Als Soziologin und Musikwissenschaftlerin forscht sie seit 2010 u.a. zu den Themen Digitalisierung der Arbeitswelt, soziale Medien, popul\u00e4re Kulturen oder politische Partizipation. MAXQDA hat sie bereits in \u00fcber zehn Forschungsprojekten angewendet und kann sich ihre Arbeit ohne diese Software nicht mehr vorstellen. F\u00fcr n\u00e4here Informationen siehe <a href=\"http:\/\/www.sackl-sharif.net\">www.sackl-sharif.net<\/a>.<\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h3>Mehr zur Thematischen Analyse:<h3>\r\n<iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ppJL63mI3qY\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Analyse einer gro\u00dfen Menge an qualitativen Daten kann auf den ersten Blick \u00fcberw\u00e4ltigend wirken: Ein Notizbuch voller Feldnotizen, stundenlange Gespr\u00e4che mit vielen verschiedenen Personen und Beobachtungen, die geordnet und gesichtet werden m\u00fcssen. 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